Therapie

Neben dem systematischen Aufbau der Lese- und Schreib- bzw.
Rechenfertigkeiten liegt der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit
auf der Vermeidung von Folgeschäden.
Eine positive Persönlichkeitsentwicklung wird erreicht 

durch die Schaffung einer stabilen Atmosphäre,
in der das Kind eine emotionale Stützung als Basis
aller Lernprozesse erfährt und sich sicher fühlt,
durch Anknüpfen an schon vorhandene Fähigkeiten und Lösungsversuche,
durch eine überschaubare individuelle Zielbestimmung der Arbeit,
durch klar strukturierte Lernschritte,
durch zunehmend selbständige Erfolgskontrolle,
durch Training der Wahrnehmungsverarbeitung,
durch Koordinations-, Entspannungs- und Konzentrationsübungen.

 

 

 

 

 

Ziele der Lerntherapie sind deshalb: 

Für misserfolgsorientierte und entmutigte Kinder solche Bedingungen zu schaffen,
die die Lernfähigkeit und Lernbereitschaft fördern. 

Die am Lernprozess beteiligten Faktoren aufzuarbeiten,
zu integrieren und Teilleistungsstörungen soweit zu überwinden,
dass der allgemeine Entwicklungsverlauf nicht weiterhin verzögert oder gestört wird. 

Verhinderte Erfahrungen in angstfreien Situationen nachzuholen. Die Kinder erlernen das Lernen. 


      Lerntherapeutische Arbeit erreicht diese Ziele durch: 

Arbeit an den Symptomen: Lern- bzw. Teilleistungsstörungen zeigen
sich besonders im Schriftspracherwerb und im Rechnen
(Legasthenie, Dyskalkulie). Deshalb liegt der Schwerpunkt
lerntherapeutischer Arbeit im Aufbau der Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeit. 

Orientierung am individuellen Entwicklungsstand: Sprechen,
Lesen- und Schreibenlernen sind individuelle Entwicklungsprozesse.
Deshalb wird das Kind dort abgeholt, wo es sich befindet. 

Orientierung an den Systemen, in die das Kind eingebunden ist:
Eltern, Familie, Schule, Kindergarten und andere Fördermaßnahmen werden einbezogen. 

Orientierung an vorhandenen Fähigkeiten:
Schon die Diagnose spürt stützende Ressourcen auch in Familie und Schule auf. 

Lerntherapeutische Arbeit orientiert sich eher an Lösungen als an Problemen.

 

Rahmenbedingungen:

Lerntherapie findet bei uns in der Regel 1x wöchentlich in einem Zeitraum von 50 Minuten statt. Bei Bedarf sind unter Umständen auch 2 Einheiten pro Woche sinnvoll, z.B als Intensivtherapie oder wenn sowohl eine Legasthenie als auch eine Dyskalkulie vorliegen und behandelt werden sollen.

Die Lerntherapie kann als Einzeltherapie durchgeführt werden oder als Gruppentherapie mit maximal 2 anderen Teilnehmern. Die genauen Bedingungen und Kosten können Sie telefonisch bei uns erfragen.

 

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